Donnerstag ist Michael angekommen und wir sind dann direkt in den angrenzenden Bundesstaat Alagoas gefahren um auf der Fazenda (Bauernhof) von Andrés Eltern den Geburtstag vom Vater von André zu feiern. Das Essen war ein Traum: Das Fleisch kam aus eigener Haltung – Rind und Wildschwein – und es gab auch hausgemachten leckeren Käse der typisch für den Nordosten des Landes ist. Die Fazenda liegt ein wenig außerhalb und da fast immer alle Türen tagsüber und abends offen stehen und überall Licht brennt entdeckt man auch allerlei Viehzeug im Schlafzimmer. Gegen die Ameisenstraßen in unserem Zimmer kam irgendwann auch der Gecko nicht mehr gegen an. Neben Kakerlaken, Spinnen und diversen Hundert- und Tausendfüßern hatten wir sogar eine dieser solitären riesigen Wespen in unserem Zimmer die Vogelspinnen jagen. Die sollen ja auch einen der schmerzhaftesten Stiche in der Tierwelt austeilen könnnen, aber auf diese Erfahrung kann ich verzichten
Tagsüber hat ein Arbeiter tatsächlich eine echte Korallenschlange erlegt, die auf dem Grundstück herumschlängelte. Armes Ding, aber auch verständlich wenn Kinder im Garten spielen, denn diese Schlangen sind ja bekanntermaßen hoch giftig.
An einem anderen Tag hat uns André dann zu einem traumhaften Wasserfall gelotst. Einziger Knackpunkt: der Weg. Über eine Stunde Berg auf und Berg ab durch unwegsames, dorniges, verschlammtes Gelände. Teilweise mussten wir fast auf allen Vieren durch das Unterholz kriechen und das bei all dem Viehzeug was man dort vermutet. Naja, am Wasserfall angekommen war es dann wirklich paradiesisch. Überall Lianen und exotische Blüten und eine Reihe von Wasserfällen die zur Erfrischung gradezu einluden. Nach zugegeben nicht ganz ungefährlicher Klettertour und Bad konnte man sich auf einen der vielen großen Steine legen und die durch das Blätterdach scheinende Sonne genießen und. Ach ja eine Sache war dann doch weniger paradiesich:
Beim ersten Erkunden des Wasserfalls müssen wir irgendwie einem Bienennest in einem Ast zu Nahe gekommen sein. Jedenfalls waren binnen Sekunden hunderte Bienen alarmiert und griffen uns an. Die Angreifer konnten zwar nicht stechen, jedoch beißen und richtig nervig war, dass sie auch noch absichtlich in die Haare gekrabbelt sind um die Kopfhaut zu bearbeiten. Ich habe bestimmt ungelogen 30 dieser Mistviecher aus Kopf- und Barthaaren fummeln müssen und mir tat der ganze Tag die Kopfhaut weh. Michael wurde aus irgendeinem Grund komplett verschont. Vielleicht gehen die Bienen nur auf dunkles Haar oder so - ich habe keine Ahnung.
Momentan sind wir schon wieder aufgebrochen und befinden uns in der Hauptstadt von Alagoas – Maceio. Hier gibts jede Menge traumhafte Strände und werden heute dann auch im Riff schnorcheln gehen.












Der echte WC-Frosch



Tagsüber hat ein Arbeiter tatsächlich eine echte Korallenschlange erlegt, die auf dem Grundstück herumschlängelte. Armes Ding, aber auch verständlich wenn Kinder im Garten spielen, denn diese Schlangen sind ja bekanntermaßen hoch giftig.
An einem anderen Tag hat uns André dann zu einem traumhaften Wasserfall gelotst. Einziger Knackpunkt: der Weg. Über eine Stunde Berg auf und Berg ab durch unwegsames, dorniges, verschlammtes Gelände. Teilweise mussten wir fast auf allen Vieren durch das Unterholz kriechen und das bei all dem Viehzeug was man dort vermutet. Naja, am Wasserfall angekommen war es dann wirklich paradiesisch. Überall Lianen und exotische Blüten und eine Reihe von Wasserfällen die zur Erfrischung gradezu einluden. Nach zugegeben nicht ganz ungefährlicher Klettertour und Bad konnte man sich auf einen der vielen großen Steine legen und die durch das Blätterdach scheinende Sonne genießen und. Ach ja eine Sache war dann doch weniger paradiesich:
Beim ersten Erkunden des Wasserfalls müssen wir irgendwie einem Bienennest in einem Ast zu Nahe gekommen sein. Jedenfalls waren binnen Sekunden hunderte Bienen alarmiert und griffen uns an. Die Angreifer konnten zwar nicht stechen, jedoch beißen und richtig nervig war, dass sie auch noch absichtlich in die Haare gekrabbelt sind um die Kopfhaut zu bearbeiten. Ich habe bestimmt ungelogen 30 dieser Mistviecher aus Kopf- und Barthaaren fummeln müssen und mir tat der ganze Tag die Kopfhaut weh. Michael wurde aus irgendeinem Grund komplett verschont. Vielleicht gehen die Bienen nur auf dunkles Haar oder so - ich habe keine Ahnung.
Momentan sind wir schon wieder aufgebrochen und befinden uns in der Hauptstadt von Alagoas – Maceio. Hier gibts jede Menge traumhafte Strände und werden heute dann auch im Riff schnorcheln gehen.












Der echte WC-Frosch



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