Es ist zwar schon etwas länger her, aber lohnt sich trotzdem nochmal was drüber zu schreiben. Vor zwei Wochen hatten wir unsere erste "richtige" Exkursion in den Abschnitt des Küstenregenwalds "Dois Irmaos" (Zwei Brüder) für den Kurs Populationsökologie. Da der Abschnitt hinter dem Gelände eines Zoos liegt mussten wir zuerst durch diesen durch. Auf dem Weg sind uns so einiges an Affen und komischen Vögeln über den Weg gelaufen:




Ich poste mit Absicht keine Fotos von den eingesperrten Tieren dort, weil diese teilweise wirklich in einem erbärmlichen Zustand waren (Tapir ohne Wasser im Wasserloch; Paviane, die nur noch aus Haut und Knochen bestanden und weder Futter noch Wasser im Gehege hatten, Tiere mit offensichtlichen Entzündungen etc.).
Dafür waren die Tiere in freier Wildbahn in dem Gelände hinter dem Zoo umso spannender.

Gleich am Eingang eigentlich schon ein Highlight - auch wenn es nur schlafend an einem Ast hing: Unser erstes Faultier (Übrigens durch mein Fernglas noch überraschend gut fotografiert)
Leider sind die Bilder im Wald, da es dort recht düster war mehr oder weniger überbelichtet und kommen daher nicht so farbenfroh und grün rüber wie es auf den Fotos zu sehen ist.

Bei manchen Bäumen fragt man sich wirklich, wie diese es schaffen das Gewicht von unzähligen Epiphyten - vorwiegend Orchideen und Bromelien - zu tragen. Dieser ist dabei noch eher unterbevölkert.

Garstig und sowieso überall: Blattschneidersoldaten

Einer der künstlich angelegten Teiche auf dem Gelände.

Ein weiteres "Highlight": Mein erster Vertreter der Unterordnung der Vogelspinnenartigen. And he was not amused. Das Tierchen sieht etwas matschig aus, weil es in Drohstellung seinen Körper abgeflacht und etwas verdreht hat. Ich muss auch sagen, dass es schon ein wenig Überwindung gekostet hat so nahe für das Foto an die Spinne ranzugehen, denn wirklich sicher, ob die einen nicht doch anspringen kann ist man sich ja dann doch nicht. Und die Klauen sehen in Live gefühlt doppelt so groß aus (Groß waren sie ohnehin schon).

Das Gebäude eines, wenn ich mich richtig erinnere, inzwischen verlassenen Herrensitzes mitten im Wald und Ziel unserer Exkursion.

Schön aber gefährlich. Die auffallende Färbung signalisiert schon eindrucksvoll, dass sich dieses Tierchen mit Brennhaaren zur Wehr setzen kann.

Diese Markierungen stammen von kleinen Äffchen, die den Baum regelmäßig in Familienverbänden aufsuchen um die Rinde aufzuknabbern und den süßen Harz zu verspeisen.

Trotz Hitze stellen sich hier Gummistiefel als äußerst nützlich heraus.
Ich werde nächsten Freitag noch einmal dort im Wald unterwegs sein um für eine Projektarbeit Heuschrecken zu fangen. Leider darf man auch nur mit Vorwand in das schöne Fleckchen zum Glück geschützten Regenwald.

Grüße und bis zum nächsten Eintrag - Olli




Ich poste mit Absicht keine Fotos von den eingesperrten Tieren dort, weil diese teilweise wirklich in einem erbärmlichen Zustand waren (Tapir ohne Wasser im Wasserloch; Paviane, die nur noch aus Haut und Knochen bestanden und weder Futter noch Wasser im Gehege hatten, Tiere mit offensichtlichen Entzündungen etc.).
Dafür waren die Tiere in freier Wildbahn in dem Gelände hinter dem Zoo umso spannender.

Gleich am Eingang eigentlich schon ein Highlight - auch wenn es nur schlafend an einem Ast hing: Unser erstes Faultier (Übrigens durch mein Fernglas noch überraschend gut fotografiert)
Leider sind die Bilder im Wald, da es dort recht düster war mehr oder weniger überbelichtet und kommen daher nicht so farbenfroh und grün rüber wie es auf den Fotos zu sehen ist.

Bei manchen Bäumen fragt man sich wirklich, wie diese es schaffen das Gewicht von unzähligen Epiphyten - vorwiegend Orchideen und Bromelien - zu tragen. Dieser ist dabei noch eher unterbevölkert.

Garstig und sowieso überall: Blattschneidersoldaten

Einer der künstlich angelegten Teiche auf dem Gelände.

Ein weiteres "Highlight": Mein erster Vertreter der Unterordnung der Vogelspinnenartigen. And he was not amused. Das Tierchen sieht etwas matschig aus, weil es in Drohstellung seinen Körper abgeflacht und etwas verdreht hat. Ich muss auch sagen, dass es schon ein wenig Überwindung gekostet hat so nahe für das Foto an die Spinne ranzugehen, denn wirklich sicher, ob die einen nicht doch anspringen kann ist man sich ja dann doch nicht. Und die Klauen sehen in Live gefühlt doppelt so groß aus (Groß waren sie ohnehin schon).

Das Gebäude eines, wenn ich mich richtig erinnere, inzwischen verlassenen Herrensitzes mitten im Wald und Ziel unserer Exkursion.

Schön aber gefährlich. Die auffallende Färbung signalisiert schon eindrucksvoll, dass sich dieses Tierchen mit Brennhaaren zur Wehr setzen kann.

Diese Markierungen stammen von kleinen Äffchen, die den Baum regelmäßig in Familienverbänden aufsuchen um die Rinde aufzuknabbern und den süßen Harz zu verspeisen.

Trotz Hitze stellen sich hier Gummistiefel als äußerst nützlich heraus.
Ich werde nächsten Freitag noch einmal dort im Wald unterwegs sein um für eine Projektarbeit Heuschrecken zu fangen. Leider darf man auch nur mit Vorwand in das schöne Fleckchen zum Glück geschützten Regenwald.

Grüße und bis zum nächsten Eintrag - Olli
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